Meine Leidenschaft zum Wald, zum Holzarbeiten und zu UNIMOG & MB Trac
„Wenn die Welt uns zu laut wird, bietet der Wald uns einen sanften Flüsterchor, der unsere innere Ruhe und Kraft wiederherstellt.“
(unbekannt)
Meine große Liebe zum Wald und zum Holzarbeiten habe ich schon sehr früh als Siebenjähriger entdeckt. Es war die Zeit, als wir bei unserem elterlichen Anwesen aus 1679 den Dachstuhl neu machen
mussten, weil es im Winter, insbesondere bei starkem Wind, in den Dachboden geschneit hat. Die Bäume hat damals mein Papa mit seinen Bekannten und Freunden geschnitten, und mit mir zusammen hat
er die Bäume dann entrindet (geschepst). Seit dieser intensiven Zeit, die das Miteinander von mir und meinem Papa maßgeblich geprägt hat, habe ich diese große Leidenschaft zum Wald.
Ein paar Jahre später hatte ich dann als Zwölfjähriger meine eigene Motorsäge (Stihl 021) und meine eigene Forstausrüstung (Schnittschutzhose & Schutzhelm).
Als sich bei mir allmählich herausstellte, dass der Sport ein wichtiger Bestandteil meines Lebens werden sollte, dem alles unterzuordnen ist, wenn ich Olympiasieger werden will, ist auch die
Arbeit im Wald – wie so vieles – in den Hintergrund gerückt. Nach einer Holzarbeiterpause von knapp zwei Jahrzehnten habe ich es Corona zu verdanken, dass ich zwangsweise aus meinem beruflichen
Hamsterrad herausgekommen bin und mein Leben neu sortiert habe.
„Ab und zu ist weniger mehr und mehr von dem was gut tut ist wichtig.“
Im Zuge der letzten fünf Jahre habe ich dann unsere Forstwirtschaft wieder hochgefahren.
Mein „kleiner“ Fuhrpark wurde beachtlich ergänzt und die Heizung unseres Anwesens komplett auf Holz umgestellt. Seitdem lebe und liebe ich diese schöne und wichtige Arbeit und verbringe beinahe
jede freie Minute zusammen mit Freunden und mit einem meiner beiden UNIMOG 421 oder 406, mit meinem MB Trac 900 Turbo mit Werner Forstaufbau oder mit meinem kleinen Agromehanika 850 (Carraro) im
eigenen Wald, in der Ramsau oder in irgendeinem anderen Waldstück der Bayerischen Staatsforsten.
