Meine Ausbildung – Sport ist nicht alles und auch das Sportlerdasein ist endlich.

„Das große Ziel der Bildung ist nicht Wissen, sondern Handeln.“
(Herbert Spencer)

Mir war relativ schnell klar – allerspätestens nach meinem Motoradunfall, den ich als 18jähriger schwer verletzt überlebt habe – dass das Sportlerdasein definitiv, und vielleicht auch schon früher als gedacht, vorbei sein wird.

Nachdem ich mit 17 Jahren bereits zur Bundeswehr in die Sportfördergruppe gekommen bin, war ich relativ früh mit meinen militärischen Laufbahnlehrgängen fertig und Feldwebel.

Von Anfang an war es mir sehr wichtig, dass ich die Zeit für mein Leben nach dem Sport sinnvoll nutze. Von daher machte ich an der HWK München zuerst eine Ausbildung zum Bürokaufmann und zwei Jahre später dann zum Sportfachwirt an der IHK Darmstadt.

Hochmotiviert wollte ich jetzt auch noch studieren und nach kurzer Orientierungsphase – Betriebswirtschaftslehre versus Sportökonomie – entschied ich mich für das BWL-Studium an der Hochschule für angewandtes Management (Bachelor) und später dann an der Privatuniversität Schloss Seeburg in Seekirchen (Master).

Das knapp siebenjährige Studium – Bachelor und Master – mit dem Schwerpunkt „Strategische und marktorientierte Unternehmensführung“ habe ich während meiner Sportlerlaufbahn und später dann neben meiner beruflichen Tätigkeit beim Bob- und Schlittenverband (BSD) absolviert. Es war wahrlich eine sehr intensive und spannende Zeit, an die ich sehr gerne zurückdenke, in der ich zusammen mit Prof. Florian Kainz an hochinteressanten und für mich persönlich wegweisenden Untersuchungen beteiligt war.

In besonders guter Erinnerung ist mir die Machbarkeitsstudie für die Rodel WM Oberhof 2023 geblieben, die am Ende die Grundlage dafür geschaffen hat, dass wir zur Sanierung der Thüringer Rodelbahn mehr als 33 Mio. € von der Landesregierung bekommen haben.

Gerade die unterschiedlichen Forschungsprojekte verbinden mich noch heute eng mit Florian Kainz und seinen weiteren Professoren des Hochschulverbunds, weshalb ich auch vier Jahre lang, von 2019 bis 2022, als Lehrbeauftragter für Sportmarketing und Sponsoring an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport in Ismaning tätig war. Gerne würde ich dieser tollen Tätigkeit noch nachgehen, aber leider fehlt mir aktuell die Zeit dafür.

Die sieben Jahre meines Studiums, aber auch die Zeit als Lehrbeauftragter, haben mir einmal mehr gezeigt, dass (beinahe) alles mit Disziplin und Fleiß zu schaffen ist und das vermeintliche "Talent" nur eine untergeordnete Rolle spielt. Was zählt ist das Interesse, dass man den Willen dazu hat und sich auf seine vier Buchstaben setzt und für seine Ziele arbeitet.

Einen Facebook-Post zu meiner Zeit an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport ist hier zu finden.

Alex Resch; Bürgermeisterkandidat Berchtesgaden; Kommunalwahl 2026; Ausbildung; Werdegang; Beruf; Lehrbeauftragter der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport

Foto v. Mai 2019:
Alex Resch (li.) als Lehrbeauftragter an der Deutschen Hochschule für Gesundheit und Sport in Ismaning.
Prof. Michael Keiner, Dekan an der DHGS (re.)