„Tradition und Brauchtum sind nicht nur unsere Wurzeln, sondern stehen auch für Gemeinschaft und Zusammenhalt.“
(Thomas Wolf)
GTEV D´Weißenstoana
Wie es sich für einen jungen Oberauer Burschen gehört, war ich mit 6 Jahren in der Jugendgruppe der Trachtler, des GTEV d‘Weißenstoana. Es war ausnahmslos eine schöne Zeit und die beiden
Jugendleiter Kurti Renoth und Hansi Walch (jetzt 1. Vorstand) haben uns mit viel Geduld die anspruchsvollen Volkstänze und Plattler beigebracht.
Anfangs hatten wir noch jeden Samstag in den Sommerferien Almtanz im Auerwirt und meine Mama musste fast immer mitkommen, weil ich den Holzhacker so gerne gesehen hab und dieser erst zu späterer
Stunde, als die Jugendgruppe schon Daheim war, aufgeführt wurde. Aber mit der Mama im Schlepptau war das natürlich möglich.
Nach vier Jahren in der Jugendgruppe war meine aktive Plattlerkarriere beendet, da der Sport immer mehr an Raum eingenommen und Zeit gefordert hat.
Der Kontakt ist aber nie abgebrochen und hat mit dem letztjährigen 100jährigen Jubiläum der D‘Weißenstoana wieder einen Aufschwung erhalten. Vielen lieben Dank nochmal an die Verantwortlichen,
dass ich in der Jubiläumschronik einen so würdevollen Platz erhalten hab. Das hat mich wirklich sakrisch g‘freid und ich fühle mich sehr geehrt.
Alexander Resch mit der Jugendgruppe 1987 im Kurgarten mit dem Taferl.
Pfarrgemeinderat Au
Zu diesem Amt bin ich zugegebener Weise „wie die Jungfrau zum Kind gekommen“. 2022 wurde ich von unserem Diakon Michael König angesprochen, ob ich nicht Lust hätte, den Pfarrgemeinderat zu
unterstützen. Die anderen frischen Pfarrgemeinderätinnen kannte ich nicht wirklich gut, aber mein Freund Josi (Josef Wenig jun.) war der einzig männliche Pfarrgemeinderat und den konnte ich doch
nicht alleine lassen, dachte ich damals.
Da bei uns auf der Au das Miteinander einen großen Stellenwert hat und die Kirche auch im Zentrum des gesellschaftlichen Miteinanders steht, gerade auch für junge Familien, habe ich hier sehr
gerne zugesagt und bereue es bis heute nicht.
Was wir hier in den vergangenen Jahren zusammen mit unserem Michael für das Dorfleben getan haben, kann sich aus meiner Sicht schon sehen lassen, und deshalb bin ich stolz, Teil dieser tollen
Gruppe sein zu dürfen und stelle mich auch für die kommenden Wahlen 2026 wieder gerne zur Verfügung.
Weihnachtsschützen Au
Ich bin sehr gerne bei den Weihnachtsschützen auf da Au, auch wenn ich tatsächlich ein „alter“ Jungschütz bin.
Da ich wegen meines Leistungssportler-Lebens so lange nicht wirklich „da“ war, bzw. nicht in der Dorfgemeinschaft präsent war, ging ich auch nicht im Alter von 18 Jahren zu den
Weihnachtsschützen, so wie es andere tun.
Aber irgendwie ist es ja niemals zu spät und mein Freund Josi hat mich dazu animiert, dass ich mir da jetzt nix „sch…“ soll und am 6. Januar einfach dem Verein beitreten soll.
Und so habe das rund 25 Jahre später nachgeholt, bin mit den erst 18jährigen Jungschützenanwärter vor der Versammlung gestanden, habe mich wie die anderen jungen Burschen vorgestellt und freue
mich sakrisch über die bärige Gemeinschaft, genieße das tolle Brauchtum und natürlich die gemeinsamen Ausrückungen.
